Herzlich willkommen zum Dombesuch

Dombesuch zur BUGA-Zeit?

dom-havelberg-buga-2015-900Der Dom St. Marien auf dem Havelberger Domplatz befindet sich innerhalb der BUGA-Ausstellungsfläche. Mit BUGA-Ticket ist der kostenlose Dombesuch zu den Öffnungszeiten möglich.Ein eintrittsfreier Besuch des Doms ohne BUGA-Ticket ist nur zu den sonntäglichen Gottesdiensten, dem Morgenlob am Mittwochmorgen, zu Gemeindeveranstaltungen und Konzerten möglich.Alternativen sind die Buchung einer Domführung für 3,50 € pro Person (Gruppen bis 10 Personen 35,00 €) oder das Lösen einer Tageskarte oder einer BUGA-Feierabendkarte, die ab 17 Uhr gültig ist. Der Dom selbst ist ab 18 Uhr geschlossen, aber das Gelände außerhalb kann bis Einbruch der Dunkelheit besichtigt werden. Die BUGA-Kassen sind von 9.00 bis 19.00 Uhr (Mai-Okt.) geöffnet.

April bis Oktober
Montag bis Samstag
10.00 – 18.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen
12.00 – 18.00 Uhr
November bis März
Mittwoch bis Samstag
10.00 – 16.00 Uhr
Sonntag und an Feiertagen
12.00 – 16.00 Uhr

BUGA - in Havelberg - Bilder

BUGA – Bilder

Während der BUGA-Zeit (18.04.-11.10.2015) im Dom und in der Klosteranlage

Domführungen sind bitte beim Einlass- und Informationsbereich = Büchertisch im Paradiessaal – Tel.: 01522 7661989 anzumelden oder Sie nutzen unser Formular Kontakt-Domführung. Fremdführungen sind nicht gestattet. … weiterlesen Domführungen
Der Dom ist während der kirchlichen Amtshandlungen nicht zur Besichtigung geöffnet, Gäste zum Gottesdienst sind herzlich willkommen. … weiterlesen Öffnungszeiten

 

Familiengottesdienst zum Schulbeginn

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Eine Kostprobe vorab aus dem Kindermusical „Daniel“ gibt es bei Einschulungsgottesdienst am Sonntag.

Am Sonntag, den 30. August wird 10.00 Uhr zum Familiengottesdienst in den Dom eingeladen. Dabei wird diesmal der Schulanfang im Mittelpunkt stehen. Besonders begrüßt werden alle Schulanfänger zusammen mit ihren Eltern, Großeltern, Paten und Freunden an diesem Tag. Dabei zählen nicht nur die gerade Eingeschulten, sondern auch größere Kinder, die in ein neues Schuljahr starten. Wir wollen die Kinder begleiten, sie unter Gottes Segen und Schutz stellen. Der Kinderchor wird sein Können mit einer Kostprobe aus dem Musical „Daniel“ darbieten. Außerdem wird ein Kind durch die Taufe in unsere Gemeinde aufgenommen.

Dr. Margot Käßmann im Dom zu Havelberg

Dr. Margot Käßmann Foto: Monika Lawrenz

Dr. Margot Käßmann Foto: Monika Lawrenz

Zu den Höhepunkten im BUGA-Jahr 2015 zählt die Reihe der zehn Bischofspredigten zum Thema „Erkenntnis“. Damit wird an das Motto der BUGA und die gärtnerische Vielfalt für den Standort Havelberg angeknüpft, aber ebenso an die Tradition des Domes als jahrhundertealte Bischofskirche.

Am 6. September 2015 wird Dr. Margot Käßmann im Rahmen der bischöflichen Predigtreihe im Havelberg zu Gast sein. Margot Käßmann, Jahrgang 1958, studierte Theologie in Tübingen, Edinburgh, Göttingen und Marburg. Nach ihrer Promotion sowie der Tätigkeit als Pfarrerin und später als Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages war sie Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. 2002 erhielt sie die Ehrendoktorwürde der Universität Hannover, 2009 das große Bundesverdienstkreuz. Von 2009 bis 2010 hatte sie den Vorsitz des Rates der EKD inne. Seit April 2012 ist sie als „Botschafterin der EKD für das Reformationsjubiläum 2017“ tätig. Die Vermittlung und Vernetzung kirchlicher und weltlicher Belange sind dabei ihr besonderes Anliegen. Immer wieder äußert Dr. Margot Käßmann sich als geradlinige Persönlichkeit offen zu Fragen des Zeitgeschehens. Somit dürfen die Besucher auf Nr. 9 der Predigtreihe äußerst gespannt sein.

Der Zugang direkt zum Gottesdienst um 10.00 Uhr im Dom St. Marien ist auch für Besucher ohne BUGA-Ticket möglich. Dazu wird empfohlen, sich ab 9.30 Uhr am Einlassbereich Dom St. Marien (Platz des Friedens/Töpferei) einzufinden.

Aus den Tiefen der russischen Seele

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Foto – Maxim Kowalew Don Konsaken

Am 11.September 2015 um 18.00 Uhr werden die Don Kosaken unter Leitung von Maxim Kowalew russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie Volksweisen und Balladen im Havelberger Dom zu Gehör bringen. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Singend zu beten und betend zu singen. Chorgesang und Soli in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. Im aktuellen Konzertprogramm „Aus den Tiefen der russischen Seele“ dürfen Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ oder „Marusja“ nicht fehlen.

Der in Danzig geborene Diplomsänger MAXIM KOWALEW konnte sich schon im Elternhaus der Musik kaum entziehen. Bereits im frühen Alter von sechs Jahren begann er an einer staatlichen Musikschule Geigenunterricht zu nehmen. Sein Vater war Pianist und Klavierlehrer, seine Mutter Gesangslehrerin. Dadurch, daß sein Vater russischer Abstammung ist, wurde sein Interesse an der Kultur jenes großen Landes im Osten früh geweckt. Maxim Kowalews Mutter ist gebürtige Deutsche. Sie gab Ihm den Blick aus Westen mit auf den Weg. Noch bevor er das professionelle Singen erlernte, bestaunte er als Kind die Erzählungen, Lieder und märchenhaften Geschichten der Völker des Ostens, besonders der Kosaken, welche ihn für sein weiteres Leben prägten. Damit stand für Maxim Kowalew schon früh fest, daß auch er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren würde. So begann er sein Gesangsstudium an einer der berühmtesten Musikhochschulen im Osten. Mit dem Magistertitel beendete er sein Studium an der Musikhochschule in Danzig. Dort erwarb er den akademischen Grad „Magister der Kunst“. Es dauerte nicht lange, bis er eine Vielzahl von Opernengagements erhielt und seine Popularität steil anstieg. Seine Karrierelaufbahn setzte er kurz danach in verschiedenen Chören und Volksmusikensembles fort. Ab 1983, nach dem Diplom und diversen Opernengagements, sang er in West-Europa, den USA und Israel. Er sang unter anderem in Ural- und Wolga Kosaken Chor und bereiste russisch-orthodoxe Klöster, um seine Kenntnisse im Bereich der östlichen Chormusik zu perfektionieren, Zusätzlich vertiefte Kowalew sein Wissen im Unterricht des berühmten Dirigenten und Theologen Georg Szurbak in Warschau. Als großes Vorbild fungierte immer der berühmte Dirigent des Don Kosaken Chores Sergej Jaroff. Erst nach seinen vielen internationalen Erfahrungen tat er 1994 den wohl entscheidendsten Schritt seines künstlerischen Lebens und sang in einem Chor, aus welchem sich später die MAXIM KOWALEW DON KOSAKEN herauskristallisierten.
Jener Klangkörper läßt das musikalische Erbe der Kosaken in Westeuropa und Skandinavien auf technisch brillantem Niveau wieder aufleben. Maxim Kowalew sieht es bis heute als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten unvergänglichen Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät. Dabei ist Ihm auch wichtig, begabten Künstlern die Möglichkeit zu geben, ihr großes Talent an die Öffentlichkeit zu bringen.

Der Dom liegt inmitten des Ausstellungsgeländes der Bundesgartenschau. So lässt sich der Konzertbesuch gut mit dem BUGA-Ticket verbinden, wer noch keine Dauerkarte besitzt, um zu sehen, was sich alles auf den BUGA-Flächen getan hat. BUGA-Karten gibt es an den Einlasspunkten zum Gelände. Den Konzertbesuchern ohne BUGA-Ticket wird empfohlen, sich ca. 1/2 Stunde vor Konzertbeginn am Einlassbereich Dom St. Marien (Platz des Friedens) einzufinden. Konzertkarten (VVK 17,00 €/AK 19,00 €) gibt es über www.havelberg-dom.de und im Paradiessaal am Dom (Besucherinformation Tel. 01522 7661989) sowie an der Abendkasse.

Joseph Haydn – „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ – Beide Aufführungen innerhalb einer Woche im Dom

Chor: Havelberger Kantatenchor, Vokalensemble Hamburger Mozarteum

Die sommerlichen Dommusiken hielten für Musikfreunde Höhepunkte bereit, die in dieser Form wohl Seltenheitswert haben. Zwei große Werke für Chor, Orchester und Solisten aus der Feder von Joseph Haydn (1732-1809), „Die Schöpfung“ und „Die Jahreszeiten“ gelangten im Havelberger Dom innerhalb einer Woche zur Aufführung.

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Mittwochs jetzt Öffentliche Domführung direkt nach dem kleinen Orgelkonzert

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Dom St. Marien zu Havelberg

Es wird zu einer neuen Reihe Öffentlicher Führungen im Dom St. Marien zu Havelberg eingeladen. Damit haben vor allem Kurzentschlossene und Einzelbesucher eine einfache Möglichkeit, an einer Domführung teilnehmen zu können.

Die bisherigen Termine der Öffentlichen Domführung, mittwochs und freitags 11.00 Uhr, fallen weg. In den nächsten Wochen gibt es jeweils mittwochs am Nachmittag eine öffentliche Domführung (BUGA-Ticket erforderlich). Die Führung beginnt direkt nach „Orgel Punkt Drei“. Das ca. 15-minütige Orgelkonzert um 15.00 Uhr (Eintritt frei, Kollekte erbeten) ist eine wunderbare Einstimmung auf die fachkundige Führung durch den eindrucksvollen Dom.

Beginn der Domführung: 15.30 Uhr, Dauer ca. 1 h
3,50 €/Teilnehmer
Karten sind im Paradiessaal/Domladen erhältlich.
Treffpunkt zur Führung: Dom, unter der Orgelempore

Sie können Karten online reservieren